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Storytelling: Was es bedeutet und wie du es für deinen Social Media Content nutzt
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Storytelling: Was es bedeutet und wie du es für deinen Social Media Content nutzt

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Storytelling bedeutet erzählerische Kommunikation und beschreibt die Kunst, in Form von Content eine Geschichte zu erzählen. Aus der einzigartigen Verbindung aus Worten, Bildern, Farben, Musik, Design usw. entsteht also mehr als die einzelnen Elemente alleine und hinterlässt Spuren beim Publikum.

Durch diesen emotionalen Impact, ist es eine enorm effektive Kommunikationsstrategie, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine starke Bindung zu seinem Publikum aufzubauen. Storytelling findet vor allem in den Medien und sozialen Netzwerken statt, insbesondere auf Instagram, wo die Persönlichkeit eines Influencers im Mittelpunkt des Erfolgs steht. Schauen wir uns also gemeinsam an, warum und wie man Storytelling in sozialen Netzwerken integriert!

 

Was ist Storytelling?

Beginnen wir mit etwas Geschichte. Storytelling erschien in den 1990er Jahren in den Vereinigten Staaten mit dem Aufkommen der digitalen Technologie. Auch wenn diese Kommunikationsstrategie im Land von Uncle Sam erst vor kurzem theoretisiert wurde, gibt es sie schon lange. Sie besteht darin, das Storytelling zu nutzen, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, es zu überzeugen und schließlich zu binden. Kurz gesagt, geht es darum, seine persönliche Geschichte durch verschiedene Inhalte zu erzählen: Geschichten, Fotos, Videos, Artikel… Und nicht mehr nur über Produkte und Leistungen zu sprechen.

Aber Vorsicht! Storytelling ist keine okkulte Wissenschaft zur Manipulation von Gedanken. Es gibt keine magische Formel, Zuneigung und neue Follower zu generieren. Das wäre zu einfach und irgendwie auch langweilig. Durch Storytelling können lässt sich jedoch das Personal Branding stärken, um eine starke Bindung zwischen dir und deinen Followern zu schaffen. Und das ist als Influencer essentiell.

 

Was Storytelling auf Social Media so wichtig macht

Storytelling wurde durch das Wachstum von sozialen Medien wie Instagram vorangetrieben. Und das aus gutem Grund: Diese sozialen Netzwerke ermutigen Menschen, über sich selbst zu sprechen, sich zu zeigen, seine Geschichte zu erzählen. Genau das lieben Social Media Nutzer und motiviert sie dazu, Profile zu abonnieren.

Diese Offenheit ist auf Instagram essentiell, um Follower zu gewinnen. Follower abonnieren einen Content Creator nicht nur wegen des qualitativen Contents, sondern vorallem aufrgund ihrer Persönlichkeit und Einzigartigkeit. Ob es der besondere Humor ist, ein unkonventioneller Charakter, eine besondere Exzentrik… Erfolgreiche Content Creator zeigen, wer sie wirklich sind und vernetzen sich so mit Followern, die sich in ihnen wiedererkennen und die sie inspirieren.

Deine Persönlichkeit, deine Geschichte, deine Story, wird dann einzigartig, wenn sie sich durch deinen Content von der Masse abheben kann (Fotos, Videos, Stories etc.). Ein mitreißender Feed ist ein Schaufenster mit den wichtigsten Etappen deiner Geschichte, die deine Follower auf deine ganz persönliche und einzigartige Reise mitnimmt.

Storytelling hilft dir also dabei, deine Online Reputation aufzubauen und die Loyalität deiner Community zu stärken.

 

Wie wende ich Storytelling erfolgreich auf Social Media an?

Wie du Storytelling effektiv in deinem Content umsetzt, haben wir in 5 Tipps zusammengefasst:

 

1. Beziehe deine Follower mit ein

Auch wenn Storytelling bedeutet, sein Leben und seine Geschichte mit anderen zu teilen, sollte es trotzdem nicht auf einer reinen “Ich-Perspektive“ beruhen.

Deine Follower sollten diese Geschichte mit dir leben undvom reinen Zuschauer zum Akteur werden. Frage deine Community nach ihrer Meinung zu bestimmten Themen, komm mit ihnen in einem Instagram Live zusammen, oder organisiere z.B. einen „Instagram controls my life“-Tag, an dem deine Follower miteinbezogen werden.

Viele erfolgreiche Influencer wissen, wie wichtig es ist, aktiv mit seiner Community zu interagieren und bauen so eine echte und einzigartige Beziehung zu ihren Followern auf.

Erklären, beschreiben, ins Detail gehen, um Meinungen bitten, Ratschläge geben… Das sind Elemente, die nicht vernachlässigt werden dürfen, um ein Vertrauensverhältnis zu seinen Followern aufzubauen.

– Raïssa Rodriguez, Instagram : @english.touch_

 

2. Content für alle 5 Sinne

Durch Video Content können deine Follower deine Erlebnisse zwar sehen und hören, sind aber trotzdem nicht mit allen Sinnen live dabei. Je mehr Sinne mit deinem Content angesprochen werden, desto erlebbarer werden Momente. Und das geht auch mit Worten.

Um diese Erlebnisse über Social Media also so nahbar wie möglich zu machen, ist eine deine Beschreibung umso wichtiger. Erzähle davon, wie sich dein neues Fashion-Piece anfühlt und woran dich der Duft deiner frisch gebackenen Cookies erinnert…Denke daran, deine Follower mitzunehmen, auch wenn sie nur digital dabei sind.

 

3. Authentisch bleiben 

Echte Follower lassen sich nicht täuschen. Wenn eine Geschichte nicht wahr ist, spüren sie das. Es ist also niemals eine gute Idee, etwas zu erzählen, von dem du nicht selbst überzeugt bist, oder das schichtweg nicht auf der Wahrheit beruht. Auf solch einer Basis lässt sich keine Beziehung aufbauen, auch nicht auf Social Media.

Es geht nicht darum, eine bestimmte Rolle zu spielen oder ein Leben zu erfinden, sondern sich so zu zeigen wie man ist, und das zu teilen, was einen wirklich interessiert, berührt und inspiriert. Die Zeit des Perfektionismus ist vorbei. So muss auch deine Geschichte (und dein Feed) nicht perfekt sein. Misserfolge, Momente des Zweifelns…all das ist menschlich und gehört ebenso zu einer echten und aufrichtigen Community-Beziehung.

Menschen identifizieren sich mit Menschen wie sie selbst, mit all den Höhen und Tiefen, die nunmal dazugehören. Lass sie teil deiner Story sein!

 

4. Kenne deine Community

Für ein gutes Storytelling ist es wichtig, sich immer wieder in die Lage deiner Follower zu versetzen. Hierzu solltest du natürlich wissen, wer sie eigentlich sind (Alter, Wohnort, Interessen), welche Wünsche und Ängste sie haben und was sie am meisten beschäftigt.

So kannst du eine Art redaktionelle Linie definieren und Social Media Content kreieren, der deine Community direkt anspricht und bewegt. Um all das herauszufinden, ist es natürlich wichtig, dir die Zeit zu nehmen, deine Follower kennenzulernen. Tausch dich in Kommentaren oder privaten Gesprächen mit ihnen aus.

Auch die Statistiken deines Accounts (z.B. Instagram Insights) geben dir eine erste Auskunft über die Eigenschaften deiner Community.

 

5. Ein Gefühl der Verbundenheit schaffen

Ziel ist es, eine echte Community zu schaffen, zu der sich jeder Follower zugehörig fühlt. Ein Beispiel: der YouTuber und Influencer Tibo InShape.

In der Fitness Community hat er es geschafft, ein echtes und einzigartiges Markenimage für sich zu schaffen, was von seinen Followern u.a. mit dem Hashtag #TeamShape zum Ausdruck kommt. Ihm war es bewusst, an wen er sich mit seinem Content richtet und wie er präsent bleibt. Seine Community ist ein integraler Bestandteil seiner Social Media Kommunikation und er weiß genau, dass diese Beziehung und diese Treue seinen Erfolg ausmachen.

 

Storytelling auf Social Media ist also gar nicht so einfach. Und doch lohnt es sich, dir darüber Gedanken zu machen und eine Strategie aufzustellen, die das Potenzial hat, deine Community nicht nur zu vergrößern aber auch die Bindung zu ihr zu stärken.

Das allerwichtigste ist und bleibt jedoch, sich selbst treu und ehrlich zu bleiben. Eine spannende Entdeckungsreise also!

 

Wie sieht es bei dir aus? Wie integrierst du die Kunst des Storytellings in deinem Content?