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7 Tipps für wirklich gute Instagram Reels
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7 Tipps für wirklich gute Instagram Reels

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Wenn es ein Format gibt, um das du aktuell nicht auf Instagram herumkommst, dann sind das die Reels. Was anfangs von vielen als halbherzige TikTok-Kopie belächelt wurde, ist mittlerweile zum Liebling vieler Nutzerinnen und Nutzer avanciert. Kein Wunder, denn gute Reels sind nicht nur kurzweilige Content-Snacks für zwischendurch.
Richtig umgesetzt können sie auch jede Menge Mehrwert bieten und dir somit helfen, deine Reichweite aktiv zu steigern. Grund genug, sich die 30-sekündigen Video-Schnipsel einmal genauer anzuschauen und herauszufinden, wie du Reels produzierst, die aus der Masse herausstechen.

Basic Know-how: Was sind Instagram Reels?

Instagram Reels sind kurze Multi-Clip-Videos, die in ihrer Aufmachung – schnelle Schnitte, Filter, Unterlegung mit Musik, Schrift und weiteren „Extras“ – stark an typische TikTok-Sequenzen erinnern. Das Feature, das im Spätsommer 2020 von Instagram gelauncht wurde, dient in erster Linie der humorvollen Unterhaltung, kann aber auch für andere Zwecke, beispielsweise Infotainment, genutzt werden. Sehr beliebt sind außerdem klassische Lipsync-Videos und Tanz-Choreographien.

Nachdem Instagram die Reels anfangs auf 15 Sekunden Länge begrenzt hatte, kannst du inzwischen bis zu 30 Sekunden Video- und Bildmaterial zusammenschneiden und beliebig mit Effekten unterlegen.

Aktuell kann beobachtet werden, dass die Reels öffentlicher Profile bevorzugt im Entdecken-Feed auftauchen und somit auch kleineren Influencern die Möglichkeit bieten, ihre Reichweite zu steigern. Das bestätigt die Ansicht vieler Instagram-Profis, dass die Plattform early adopters neuer Funktionen mit mehr Sichtbarkeit belohnt.

Wie mache ich richtig gute Instagram Reels?

Keine Frage: Also Content Creator kommst du dieser Tage einfach nicht um Reels herum – ob du die Funktion nun absolut genial, leicht überfordernd oder dezent nervig findest. Denn gerade dann, wenn du neue Follower gewinnen und dadurch attraktive Kooperationen für Micro Influencer an Land ziehen möchtest, kann dir die Funktion die Aufmerksamkeit geben, die du benötigst.

Damit du deine Zeit jedoch nicht mit dem Kreieren mittelmäßiger Clips verschwendest, möchten wir dir hier ein paar hilfreiche Tipps für gute Instagram Reels mit auf den Weg geben.

 

Tipp #1: Überlege dir den Inhalt genau

Einfach mal drauf los filmen und schauen, was am Ende dabei rauskommt? Im Falle der Instagram Reels ist das leider nicht die beste Idee.

Wenn du mit deinen Inhalten überzeugen und bestenfalls neue Follower gewinnen möchtest, dann solltest du dir im Vorfeld ganz genau überlegen, was du in deinem Reel zeigen möchtest beziehungsweise was die (Kern-) Aussage des Videos sein soll.

Professionelle Influencer erstellen hierfür umfassende Konzepte und arbeiten ihre Reels teilweise bis zum letzten Detail aus. Ganz so kleinteilig musst du natürlich nicht vorgehen, doch eine gewisse Vorbereitung zahlt sich am Ende auf jeden Fall aus: Deine Reels überzeugen dann nicht nur qualitativ, sondern bieten auch garantiert den Mehrwert, den deine Follower haben wollen.

Tipp #2: Arbeite mit Storytelling

Menschen lieben es, wenn man ihnen Geschichten erzählt. Das ist der Grund, weswegen Storytelling in aller Munde und so erfolgreich ist. Doch wie lässt sich das Konzept auf die Instagram Reels übertragen?

Ganz einfach: Indem du dir überlegst, wie du deine Story auf 30 Sekunden verkürzen kannst! Es mag in vielen Fällen fast unmöglich erscheinen, doch mit etwas Übung wirst du feststellen, dass du nahezu alles in diesem Zeitfenster erzählen kannst – du brauchst nur die richtigen „Werkzeuge“.

Nutze beispielsweise

  • verschiedene Filter
  • „erzählende“ Musik
  • Text-Einblendungen
  • Zeitraffer-Sequenzen

um die Betrachter deiner Reels durch deine Story zu führen.

Tipp #3: Nutze Filter

Dass Filter auch bei den Instagram Reels eine große Rolle spielen, haben wir bereits an mehreren Stellen in diesem Beitrag erwähnt. Trotzdem kann in der Praxis immer wieder beobachtet werden, dass sie oft eher spärlich zum Einsatz kommen.

Das ist schade, denn mithilfe der passenden Filter kannst du wirklich herausragende Reels produzieren. Kreativität und Experimentierfreude sind hierbei Trumpf.

Unser Tipp: Ein Greenscreen-Filter ermöglicht es dir, dich selbst vor verschiedenen Hintergründen zu platzieren. Hiermit erzielst du nicht nur coole Effekte, du kannst auch ganz bewusst Geschichten erzählen (siehe Tipp #2).

Tipp #4: Setze „schnelle“ Schnitte ein

Im Gegensatz zu Stories und IGTV leben die Reels von schnell zusammengeschnittenen Sequenzen, die den Video-Clips eine ganz eigene Dynamik und Lebendigkeit verleihen. Weil genau das die meisten Reels-Fans so sehr lieben, solltest du dich nicht davor scheuen, unterschiedliche Aufnahmen in einem Reel zusammenzufügen und schnell aufeinanderfolgende Schnitte als bewusstes Stilmittel einzusetzen.

Das erfordert zu Beginn natürlich etwas Übung und frisst viel mehr Zeit als ein One-Shot – also ein Video, das aus einer einzigen Sequenz besteht und dadurch vollständig auf Schnitte verzichten kann. Doch wenn du dein Reel am Ende anschaust, wirst du schnell merken, dass sich der Aufwand lohnt.

Hier ein super Beispiel für den kreativen und wirklich gelungenen Einsatz von vielen Schnitten in einem Reel:

 

Unser Tipp: Falls du fließende Übergänge zwischen den einzelnen Sequenzen brauchst – zum Beispiel, weil du ein Reel mit unterschiedlichen Outfits drehst – ist dir die „Ausrichten-Funktion“ behilflich. Diese zeigt dir, wie und wo du am Ende des vorherigen Clips gestanden hast.

 

Tipp #5: Springe auf Trend-Züge auf

Sicher hast du es schon gemerkt, wenn du dir die Instagram Reels anderer Influencer angeschaut hast: Immer wieder gibt es Trends, Challenges und Aktionen, die zum Mitmachen einladen – und genau das solltest du auch tun!

Es ist absolut nicht verwerflich, sich als Content Creator von anderen inspirieren zu lassen – solang du ein Thema auf deine Weise umsetzt und jedem Reel deine persönliche Note verleihst. Copy Cats sind auch in diesem Format unerwünscht!

 

Tipp #6: Finde deinen eigenen Stil

Trotz aller Trend-Manie in der Welt der Reels ist es natürlich immer auch von Vorteil, individuelle Ideen umzusetzen und dabei deinen ganz eigenen Stil zu entwickeln. Wenn ein Betrachter deines Reels sofort denkt „Ach, das ist doch von *hier deinen Namen eingeben*“, dann hast du gewonnen.

Überlege dir also schon im Vorfeld, wie du einen möglichst eindeutigen Wiedererkennungseffekt erzielen kannst. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig:

  • durch eine bestimmte Schriftart
  • durch bestimmte Filter
  • durch einen bestimmten Musik-Stil
  • usw.

Tipp #7: Entlocke deinen Followern ein WOW, AHA oder LOL

Der Grund, weswegen Reels so erfolgreich sind, ist wohl die Vielfältigkeit des Features. Wenn du den Bogen einmal raus hast, kannst du mithilfe der 30-sekündigen Clips nahezu alles präsentieren – angefangen bei deinen Tanz-Skills über Outfit-Inspo bis hin zu komplexen Themen, die auf die wesentlichen Inhalte heruntergebrochen werden.

Wichtig ist hierbei: Entlocke deinen Followern beziehungsweise den Betrachtern deines Reels stets ein WOW, AHA oder LOL.

  • Wow: gelingt dir durch coole Effekte, fließende Übergänge, schnelle Schnitte, passende Musik usw.
  • Aha: gelingt dir durch wissenswerte und gut aufbereitete Infos, die unterhaltsam präsentiert werden
  • Lol: gelingt durch durch humorvolle Inhalte, Selbstironie, witzige Musik usw.

Wir hoffen, dass dir unsere Tipps und Tricks zukünftig dabei helfen, nicht nur gute, sondern herausragende Reels für deine Follower zu gestalten. Wer weiß: Vielleicht ist genau dieses Format ja dein Schlüssel zur Karriere als Micro-Influencer.